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Hier finden Sie eine kommentierte Liste mit wichtigen und interessanten Links. Haben Sie andere interessante Tipps? Schreiben Sie uns!


Aktuelle Tipps:

Lesetipp von LISA MIKOVÁ: Thomas Bürgenthal - Ein Glückskind. Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand. (Man muss das natürlich nicht bei Amazon kaufen… )

http://www.shoa.de/rezensionen/literatur/2609-ein-glueckskind-thomas-buergenthal.html

"Als 1949 die deutsche Übersetzung von Odd Nansens Tagebuch erschien, bemerkte er im Vorwort, dass er den Erlös des Buches einem Fonds spenden werde, der gegründet worden war, um deutschen Vertriebenen zu helfen. Ich fragte mich, warum sichj ein Mann, der über drei Jahre in einem deutschen Konzentrationslager verbracht hatte, um das Schicksal dieser Menschen Gedanken machte. Nach einiger Zeit und ganz allmählich wurde mir jedoch klar, wie wichtig es war, dass Männer wie Nansen und alle anderen von uns, die als Häftlinge der Deutschen Schreckliches erlitten hatten, mit menschlicher Anteilnahme auch auf das Leid von Deutschen reagierten; nicht aus der Erwartung von Dankbarkeit heraus oder weil uns daran gelegen wäre zu zeigen, wie grossmütig wir sein konnten, sondern einfach deshalb, weil unsere Erfahrung uns gelehrt hatte, Teilnahme zu empfinden mit Menschen in Not, ganz gleichgültig, wer diese Menschen waren."

Das schreibt Bürgenthal in seinem überaus lesenswerten Buch. Es überrascht nicht, dass er sein Leben nach dem Holocaust den internationalen Menschenrechten gewidmet hat. Eine der besten Autobiografien über diese Zeit!

GeoEpoche - Stalin. 1917-1953: Der Tyrann und das Sowjetreich (Nr. 38 - 08/09)

http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_epoche/61495.html

Die Heftreihe des Magazins für Geschichte stellt auf 171 Seiten den Aufstieg und das Ende des Herrschers Stalin. Die Artikel werden mit viel Bildmaterial ergänzt un bieten eine gute Übersicht über die Zeit von 1917 bis 1953 in der Sowjetunion.

Umgang mit Nazi-Diplomaten in der BRD

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,725108,00.html

Steinmeier kritisiert Willy Brandts Umgang mit Nazi-Diplomaten – so heißt der Artikel im Spiegel vom 25.10. 2010.

Dissident, also geisteskrank - Die Strafpsychiatrie im russischen Kasan

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1207972/

Aus ganz Russland wurden ab 1869 "geisteskranke Straftäter" nach Kasan gebracht und in der "gerichtsmedizinischen Abteilung" behandelt. Nach der Oktoberrevolution wurde die Anstalt zunächst geschlossen, unter Stalin nahm sie 1935 ihre Arbeit wieder auf: Kasan wurde zum geheimen Zentrum der sowjetischen Strafpsychiatrie ausgebaut.

Als im Jahr der KGB-Gründung, 1954, jede Form des Dissidententums als besonders schwerwiegende konterrevolutionäre Straftat definiert wurde, waren Willkür und Missbrauch endgültig Tür und Tor geöffnet. Ein besonderes Kapitel der Kasaner Strafpsychiatrie spielte auf der unweit vom Zentrum gelegenen Klosterinsel Svijazsk. Dort wurde 1956 die als Straf- und Erziehungskolonie Nr. 5 gefürchtete Sonderklinik in Betrieb genommen - eine der perfidesten klinischen Anstalten für Zwangsbehandlungen in der ehemaligen UdSSR. 1993 wurde sie geschlossen. Darüber, was sich innerhalb der Festungsmauern im 20. Jahrhundert abspielte, wird bis heute geschwiegen.


Manuskript zur Deutschlandfunk-Sendung als pdf oder im Textformat abrufbar.

Zwangsarbeitarchiv

www.zwangsarbeit-archiv.de

"Zwangsarbeit 1939-1945" bewahrt die Erinnerung an die über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben. Knapp 600 ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 26 Ländern erzählen ihre Lebensgeschichte in ausführlichen Audio- und Video-Interviews. Die Interviews wurden digitalisiert und sind für Bildung und Wissenschaft verfügbar. Das digitale Interviewarchiv ist eine Kooperation der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" mit der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Historischen Museum.

Ein wachsender Teil des online verfügbaren Interview-Bestands kann interaktiv nach einzelnen Kategorien oder Facetten durchsucht werden. Die Nutzer können auch verschiedene Suchkriterien kombinieren und so zielgerichteter recherchieren. Außerdem ermöglicht die Volltextsuche in den Transkripten eine punktgenaue Navigation an die gesuchte Stelle in einem Interview. Darüber hinaus werden die Transkripte und Übersetzungen als Untertitelung im Archiv eingeblendet, so dass auch Interviews in anderen Sprachen für ein deutschsprechendes Publikum zugänglich werden. Die Navigation innerhalb eines Interviews wird erleichtert durch mitlaufende Überschriften.

Wer an der Nutzung interessiert ist, kann beim Betreiber eine Registrierungsanfrage stellen.

Informationsportal 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

http://www.politische-bildung.de/20_jahre-deutsche-einheit.html

Auf dieser Seite finden Sie Angebote der Zentralen für politische Bildung und anderer Anbieter zum Jubiläum der Deutschen Einheit und zur Geschichte der Deutschen Wiedervereinigung, der Berliner Mauer und der DDR. Die Angebote werden ergänzt durch weiterführende Links, Dossiers und Unterrichtsmaterialien.

Chronologie des Holocaust

http://www.holocaust-chronologie.de/

Tageweise listet diese Chronologie für die Jahre 1933 bis 45 auf, in welchen Schritten sich der Holocaust vollzogen hat. In die Chronologie aufgenommen wurden:

Daten von Mordaktionen, Deportationen, Gesetzen und Maßnahmen. Parallel dazu die wichtigsten Ereignisse des Weltkriegs.

Texte, Auszüge oder Zusammenfassungen von antijüdischen Gesetzen und Anordnungen. Besprechungen und Konferenzen, die sich mit der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden befassten. Alle Äußerungen Hitlers in öffentlichen Reden und im privaten Kreis zur "Judenfrage".

Ebenso wurden die Reden, Zeitungsartikel und Tagebuch-Eintragungen von Reichspropagandaminister Goebbels und die Reden, Briefe und sonstigen Äußerungen des Reichsführers der SS, Himmler, vollständig ausgewertet. Die Widerspiegelungen der antijüdischen Politik und des Holocaust in der diplomatischen Korrespondenz. Diese Website wurde mit mit der BIENE 2006, dem Preis der "Aktion Mensch" und der "Stiftung digitale Chancen" für die besten barrierefreien Internet-Angebote, ausgezeichnet.

Wie funktionierten Stasi und StB?

http://www.radio.cz/de/artikel/120303

Deutsche und Tschechen wollen es gemeinsam herausfinden. Auch 20 Jahre nach der Wende sind immer noch viele Fragen offen, was die Tätigkeiten der kommunistischen Staatssicherheitsdienste der ehemaligen Ostblock-Staaten betrifft. Die deutsche Bundesbehörde für die Stasiunterlagen, wegen ihrer Leiterin Marianne Birthler auch als „Birthler-Behörde“ bekannt, nimmt bei der Aufarbeitung der Stasiverbrechen eine Vorreiterrolle ein. Ähnliche Aufgaben wie die „Birthler-Behörde“ in Deutschland nimmt in Tschechien das Institut zur Erforschung totalitärer Regime wahr. Anfang September 2009 haben die beiden Institutionen in Prag eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

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